Wo Naab und Schwarzach eins werden

Diese Gründung erfolgte sicher nicht zufällig. Dazu ist der Platz zu gut gewählt. Schwarzenfeld liegt eingebettet zwischen den Höhen des Oberpfalzer Waldes direkt am Zusammenfluss von Naab und Schwarzach. Das Wahrzeichen, die  Miesbergkirche und das dazugehörige Kloster, sind schon von Weitem zu sehen.

Vor genau 1000 Jahren erfolgte die erste urkundliche Erwähnung, genau am 17. April 1015. Die Urkunde nimmt auf die Verleihung des Gebietes an das Domkapitel Bamberg durch König Heinrich II. Bezug. Außer Zweifel steht dabei, dass der Raum rund um das damalige Dorf "Suarzinvelt" wesentlich früher besiedelt worden ist. Die günstige Lage am Übergang über die Naab machte den Ort auch zu einem wichtigen Stützpunkt für Handel und Kirche, was beim Jubiläum eine besondere Rolle spielen wird. Denn gleichzeitig mit der ersten urkundlichen Nennung feiert die Kommune auch die 125. Wiederkehr der Markterhebung.

Ein wahres Kleinod kirchlicher Baukunst und religiöser Kultur stellt die Alte Pfarrkirche, geweiht den beiden Heiligen Ägidius und Dionysius, dar. Als ein Besuchermagnet erweist sich alljährlich die Miesbergkirchweih am Dreifaltigkeitssonntag, bei der das Patrozinium der fast dreihundert Jahre alten Wallfahrtskirche im Mittelpunkt steht. Und welch andere Gemeinde kann schon ein Mausoleum vorweisen? Es befindet sich auf dem Friedhof und beherbergt eine Ahnengruft der Grafen von Holnstein. Eine weitere Besonderheit ist das Schnupfermuseum oder das "Museum im Turm" mit sakralen Schätzen.

Schwarzenfeld feiert das geschichtsträchtige Jubiläum ein ganzes Jahr lang.